Bewerbungsablauf

Mit dem kostenfreien Prüfverfahren für Geflüchtete baut uni-assist Hürden bei der Aufnahme eines Studiums ab: Geflüchtete in Deutschland können sich kostenlos für ein Studium bewerben.


Die Bewerbung in zwei Schritten

1. Die Kostenbefreiung wird online in einem gesonderten Portal nur für diesen Zweck, dem Portal für Kostenbefreiung, beantragt.

2. Nachdem der Antrag bewilligt ist, können Bewerberinnen und Bewerber ihre Studienbewerbung kostenlos an bis zu drei Hochschulen pro Semester über das reguläre Online-Portal bei uni-assist einreichen.

Hier finden Sie einen detaillierten Überblick über das kostenfreie Prüfverfahren.

Nutzen Sie das Infomaterial von uni-assist zum kostenfreien Prüfverfahren – hier geht es zum Download oder bestellen Sie kostenfrei mit einer Nachricht an fs@avoid-unrequested-mailsuni-assist.de!

Was Sie wissen sollten:
  • Machen Sie geflüchtete Studieninteressierte auf das kostenfreie Prüfverfahren aufmerksam. Formale Voraussetzung ist ein zulässiger Aufenthaltstitel. Hier erfahren Sie mehr dazu.
  • Als uni-assist Mitgliedshochschule können Sie eine Hochschul-Bescheinigung ausstellen, eines der nötigen Antragsdokumente. Was dabei zu beachten ist, lesen Sie in unserem FAQ. Eine Vorlage für die Hochschul-Bescheinigung finden Sie unter Downloads
  • Bitte beachten Sie: Der Antrag auf Kostenbefreiung verläuft ausschließlich online über das hierfür eigens eingerichtete Portal. Bitte stellen Sie Anfragenden keine Papieranträge zur Verfügung.
  • uni-assist selbst bietet keine Studienberatung an. Als Hochschule können Sie Geflüchtete im Rahmen der Beratungsangebote Ihrer Hochschule zur Aufnahme eines Studiums beraten, als Drittinstitution Bildungsberatung anbieten oder auf die Angebote zur Studienberatung der Hochschulen verweisen.

Studienbewerbung mit fluchtbedingt fehlenden Unterlagen

uni-assist hat den Selbstauskunftsbogen entwickelt, auf dem Bewerberinnen und Bewerber Angaben zum individuellen Bildungsweg machen können. Mit Hilfe dieser Angaben prüft und dokumentiert uni-assist die Hochschulzugangsberechtigung trotz fehlender oder formal inkorrekter Zeugnisse (fehlende Originale).

Damit unterstützt uni-assist die Hochschulen dabei, den Beschluss der Kultusministerkonferenz zu fluchtbedingt fehlenden Unterlagen sowie die landesrechtlichen Vorgaben hierzu umzusetzen.

Für uni-assist Mitgliedshochschulen steht der Selbstauskunftsbogen im Hochschul-Portal zum Download zur Verfügung.

Mehr Infos

Sie sind keine Mitgliedshochschule? Sprechen Sie uns an!

Wie Sie unterstützen können:
  • Sie haben Geflüchtete beraten, von denen Sie wissen, dass ihnen fluchtbedingt Unterlagen fehlen? Dann können Sie den Selbstauskunftsbogen gleich an diese Bewerberinnen und Bewerber weitergeben, die den Bogen mit der Studienbewerbung zusammen einreichen. Das spart wertvolle Zeit, insbesondere in Fristnähe.

  • Die Hochschulen entscheiden, ob sie Personen mit fluchtbedingt fehlenden Dokumenten zum Studium zulassen. Die angewandten Prüfverfahren variieren von Hochschule zu Hochschule. Informieren Sie betroffene Studieninteressierte zu den Prüfverfahren an Ihrer Hochschule oder der Hochschulen in Ihrer Region!


Die HZB-Bescheinigung

Alle Personen, für die grundsätzlich eine Hochschulzugangsberechtigung ermittelt werden kann, erhalten im kostenfreien Verfahren für geflüchtete Menschen – und abweichend vom normalen uni-assist Prüfverfahren – auf Wunsch eine HZB-Bescheinigung. Diese dokumentiert die anhand von Zeugnissen oder Selbstauskünften ermittelte Hochschulzugangsberechtigung und dient zur Vorlage bei weiteren Bewerbungen.

Hochschulen können die Daten der HZB-Bescheinigung in ihren Zulassungsverfahren berücksichtigen. Anderen Institutionen – Job Centern und Arbeitsagenturen, Beratungsstellen und Arbeitgebern – dient die HZB-Bescheinigung als belastbare Einordnung des Bildungshintergrunds von Geflüchteten.

Die HZB-Bescheinigung soll ausgestellt werden? Bewerberinnen und Bewerber im kostenfreien Verfahren können uni-assist über das Kontaktformular informieren.


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