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Hier finden Sie wichtige Informationen zu den verschiedenen Arten der Hochschulzugangsberechtigung (HZB).
 

 

Hochschulzugangsberechtigung (HZB)

 

 

Wenn Sie in Deutschland studieren wollen, benötigen Sie dafür eine sogenannte Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Das ist ein Schulabschluss, der zum Studium qualifiziert. Der deutsche Schulabschluss, der zum Studium in Deutschland berechtigt, heißt Abitur.

 

Wenn Sie kein deutsches Abitur haben, benötigen Sie einen Schulabschluss oder eine Vorbildung, die mit dem deutschen Abitur vergleichbar ist. Die „Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen“ (ZaB) vergleicht deutsche und internationale Bildungssysteme. Sie legt fest, welche Vorbildung eines Landes mit dem Abitur vergleichbar ist.

 

Sie finden im Info-Portal anabin Angaben zur Vergleichbarkeit von Bildungsnachweisen aus mehr als 180 Ländern. Prüfen Sie mit der DAAD Zulassungsdatenbank, ob Ihre Zeugnisse zum Studium in Deutschland berechtigen.

 

Finden Sie keine Information zu Ihrem Land? Unter www.anabin.de finden Sie die staatliche Datenbank für mehr als 180 Länder.


Welche HZB-Arten gibt es?

 

Es gibt verschiedene Arten der Hochschulzugangsberechtigung:

 

Direkte HZB:

Mit einer direkten HZB haben Sie die Qualifikation für ein Studium in Deutschland. Es gibt zwei Arten von direkter HZB, die allgemeine und die fachgebundene HZB.


Allgemeine HZB:
Mit einer allgemeinen HZB können Sie jedes Fach studieren.


Fachgebundene HZB:
Mit einer fachgebundenen HZB können Sie nur Fächer einer bestimmten Fachrichtung studieren. Die Fachrichtung ergibt sich aus der fachlichen Ausrichtung der Vorbildung im Heimatland.


Studienkolleg:
Wenn die Vorbildung nicht zum Studium ausreicht, müssen Sie zuerst das Studienkolleg absolvieren und die Feststellungsprüfung ablegen. Die Feststellungsprüfung prüft, ob Sie die fachlichen und sprachlichen Voraussetzungen für ein Studium erfüllen. Wenn Sie die Feststellungsprüfung erfolgreich bestanden haben, dürfen Sie bestimmte Fächer studieren. Die Qualifikation zum Studienkolleg nennt man auch indirekte HZB.

 

Nähere Informationen zum Studienkolleg erhalten Sie unter www.studienkollegs.de.

In Deutschland gibt es folgende Fachrichtungen:

G-Kurs: für geisteswissenschaftliche Fächer
S-Kurs: für sprachliche Fächer (an manchen Hochschulen kombinierter G-/S-Kurs)
W-Kurs: für sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Fächer
T-Kurs: für technische, naturwissenschaftliche Fächer und Mathematik
M-Kurs: für medizinische und biologische Fächer

Weitere Informationen zu diesem Thema finden sie auf der Seite Studienvorbereitung.


 

Wichtiger Hinweis:
Reichen Sie immer alle Zeugnisse ein, die Sie haben. Manchmal ergibt sich die HZB aus der Kombination mehrerer Zeugnisse. So kann auch ein Zeugnis, das Sie selbst für unwichtig halten, für Ihre Bewerbung wichtig sein.